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Lebenstanz2022-04-05T20:31:11+02:00

Lebenstanz

Diese Zeremonie basiert im Wesentlichen auf  der Tradition der Träumer-Sonnentänze und schamanischem Wissen der indigenen Völker Nordamerikas und inspiriert sich auch von alchemischem Wissen und Ritualen aus Europa.

Wir feiern das Leben.

In einem großen Kreis kommen Menschen in Vielfalt und Schönheit zusammen. Alle bringen ihre natürlichen Medizingaben mit und tragen sie auf dem eigenen Weg mit Herz zum Baum des Lebens.

Wir tanzen drei Tage und Nächte für die Heilung von Großmutter Erde und dafür, dass wir Menschen im Einklang mit ihr leben. Wir tanzen für Frieden und Freiheit und für das Wohl aller Wesen: der Blumen und Bäume, der Tiere zu Wasser, zu Lande und in der Luft.  Wir tanzen dafür, dass jung und alt, Frauen, Männer und non-binäre Menschen aller Kulturen und Religionen in Achtung und Schönheit zusammenkommen und respektvoll voneinander lernen. Wir tanzen für uns selbst, für unsere Freund*innen, Familien, Ahn*innen:

für alle, die wir lieben.

Der Baum steht im Zentrum

Während der ersten vier Tage errichten alle gemeinsam den großen Tanzplatz. Dies beinhaltet teilweise auch intensive körperliche Arbeit. Die Atmosphäre ist erfüllt vom gemeinsamen ‚Anpacken‘, freudigen gemeinsamen Arbeitens, vom Entdecken und Knüpfen neuer Freundschaften und dem Treffen alter Freund*innen. An manchen Abenden finden vorbereitende Schwitzhütten statt.

Dann beginnt es.

Die Hüter*innen entzünden das Kindsfeuer. Sie nähren es während der gesamten
n drei Tage und Nächte. Mit Herz, Hand und Präsenz dienen sie dem Tanz und den Menschen, erledigen anfallende Arbeiten und hüten den Raum. Die Sänger*innen und Trommler*innen an der großen Rahmentrommel weben mit alten Kraftliedern der indigenen Völker Nordamerikas und aus vielen anderen Kulturen einen Klangteppich, von Sonnenaufgang bis tief in die Nacht. Die Tänzer*innen tanzen ihre Träume, Absichten und ihr Heilsein zum Baum und an ihren Platz zurück. Die meisten Tänzer*innen fasten in diesen drei Tagen der Zeremonie, andere nähren ihren Körper mit so wenig Nahrung wie nötig. Immer wieder träumen sie still unter dem Tanzschild ihrer gemalten Visionen.

Der Tanz gewinnt an Kraft.

Die Kreise der Tanzenden, Singenden und Hütenden kreieren eine sich verdichtende Traummatrix: Visionen entstehen. Sie sind Erinnerungen an künftige Erweiterungen unseres Lebens. Hoffnung und Freude sind Begleiter. Das Wissen um neue Möglichkeiten verankert sich. Begeisterung nährt die Seele!

Ein neues Lebensfeuer ist entfacht.

Am Abschlusstag wird alles gemeinsam abgebaut und wir verlassen das Land in Schönheit. Traumsamen spriessen im Verborgenen. Kleine und grosse Veränderungen wachsen in den Alltag. Erinnerte Erweiterungen nehmen Formen an.

Ein Traum ist Wirklichkeit.

Mitmachen als …

Drei Tage tanzt Du Deine Absichten, Deine Träume und Visionen wach. Du tanzt für alle Wesen dieser Erde, die Evolution des Kollektivs der Menschen und für Dich selbst auf Deinem individuellen Weg des Wachsens. Mit Tanzen verstehen wir die stete und vorwärtsgerichtete Bewegung zum Baum, der im Mittelpunkt des grossen Tanzplatzes steht und zurück zu Deinem Unterstand. Du gibst Dich ganz Deinem Tanz hin und ziehst Deine Bahn, begleitet von Grossvater Sonne, den Grossvätern Sterne, Grossmüttern Planeten, der Schwester Mond und von Grossmutter Erde.

Male Deine Absichten/Träume/Visionen zu Hause auf Dein Schild. Es hängt in Deinem Unterstand beimTanzplatz und Du nährst es mit jedem Schritt zum Baum und mit jedem Traum. Denn des Nachts, wenn die Trommel ruht, trittst Du in die Traumzeit ein und schläfst in Deinem Tanzplatzunterstand. Du wirst während des Tanzes und im Traum mit zusätzlichen Bildern und Erkenntnissen beschenkt und erfährst in Schönheit Deine Schöpfungskraft. Indem Du Deine Absicht  immer klarer erkennst und verinnerlichst, kreierst Du Wirklichkeit.

Mit zeremoniellen Medizinliedern und dem Rhythmus der grossen Lebenstanztrommel unterstützen Dich die SängerInnen und Deine Verbindung zum Herzschlag der Grossmutter Erde ist wach. Mit dem Wissen, dass die HüterInnen sorgsam die alltägliche Wirklichkeit aufrechterhalten, kannst Du Dich ganz auf Deine magische Welt einlassen und „all-Ein“ sein.

Du verlässt den Tanzplatz lediglich für die Aufnahme von Wasser im Wasserheiligtum und vielleicht für eine seltene, minimale Nahrungsaufnahme. All dies und auch die „heiligen Toiletten“ sind nahe dem Tanzplatz gelegen. Du entfernst Dich somit während der Zeremonie nie aus der Energie des Lebenstanzwesens.

Du kennst die Zeremonie und den Tanzplatz, denn Du baust den Tanzplatz mit den anderen TänzerInnen während den Tagen der Vorbereitung auf. Dieses „gemeinsam etwas entstehen lassen“ ist in der heutigen Zeit etwas sehr Seltenes und zu etwas Besonderem geworden. Du erlebst, was es heisst, wenn jedeR seine Kraft, seine Talente und seine Präsenz für ein gemeinsames Werk einbringt.

An den Abenden treffen wir uns für das tiefere Verständnis der Zeremonie. ErstjahrestänzerInnen haben bei einem eigenen speziellen Treffen Gelegenheit, ihre Fragen anbringen zu können. Zudem werden Sie von einer Mentorin oder einem Mentor, den sie selber auswählen können, begleitet. Du nimmst an Schwitzhüttenzeremonien teil, um Dich auf den Tanz vorzubereiten. Nach dem Tanz wird dieser mit einer letzten Schwitzhütte abgerundet. Mit einem liebevoll zubereiteten Festessen geben wir unserm Körper die Gelegenheit, sich wieder zu erden. In der drauffolgenden Nacht tanzen die Ahnen ihren eigenen Tanz auf dem Platz. Am Abschlusstag wird alles gemeinsam abgebaut und wir verlassen das Land in Schönheit. Traumsamen spriessen im Verborgenen. Kleine und grosse Veränderungen wachsen in den Alltag. Erinnerte Erweiterungen nehmen Formen an.

Hast Du die Absicht dabei zu sein, dann bekommst Du nach der Anmeldung die Informationen und alles Wichtige für die Organisation.

Singe und Trommle !

Während den drei Tagen des Lebenstanzes tragen die Lieder und der Trommelschlag die TänzerInnen mit ihren Absichten und Träumen zum Lebenstanzbaum. Die energetisch starken, zeremoniellen Lieder unterstützen den Tanz und schenken den SängerInnen eine tiefe Verbundenheit. Den Tanz als SängerIn zu erfahren heisst, Deine Stimme des Herzens erklingen zu lassen. Als SängerIn erhältst Du, im Gegensatz zu den TänzerInnen (sie tanzen für sich), das Geschenk, dich  in einem zeremoniellen Rahmen, in einer (Sing)Gruppe zu hören, zu spüren und einzugeben.

Im Wissen, dass die Trommel mit dem Herzschlag der Mutter Erde im Einklang schwingt, erfährst Du Nahrung mit jedem Ton und jedem Trommelschlag, den Du verschenkst. Viele der Lieder sind alte, traditionelle Chants der Native Indians. Du stehst oder sitzt  im Kreis um die Trommel, bist erfüllt von den Stimmen Deiner MitsängerInnen und dem warmen Klang der Trommel.
Es ist wunderschön, die TänzerInnen und die Energie des Lebenstanzwesens als SängerIn zu unterstützen. Damit bringst Du Energie in den Fluss des Lebens. Du bist im Einklang.

Während der Zeremonie lösen sich vom Morgen früh bis in die Nacht die drei Singgruppen in einem stündlichen Einsatz ab. Du singst eine Stunde und wirst dann von der nächsten Gruppe abgelöst. So entsteht eine Verwebung, in der Du in der Regel eine gute Stunde singst und knapp zwei Stunden für Dich hast. In dieser Zeit steht es Dir auch offen, zu tanzen.

Deine Gruppe wächst in den Vorbereitungstagen zusammen. Ihr singt gemeinsam – teilweise mit der Lebenstanztrommel – übt und begleitet damit auch sinnlich und humorvoll den Aufbau. Während einer bestimmten Zeit der Vorbereitung, und zum Abbau, hilfst Du beim Tanzplatzaufbau/-abbau mit.

Du nimmst an Schwitzhüttenzeremonien teil, um Dich auf den Tanz vorzubereiten. Nach dem Tanz wird dieser mit einer letzten Schwitzhütte abgerundet.

In allen Wesen vibriert nach dem Tanz noch lange der „Einklang“ mit der Trommel und  unsere Herzen sind berührt von den Gesängen und Klängen. Ein neues Lebens-Lied hat begonnen.

Hast Du die Absicht dabei zu sein, dann findest Du Informationen und alles Wichtige für die Organisation hier:

Hüte!

Du bist HüterIn und BewahrerIn des Raumes und wertvoller Teil des Lebenstanzes. Durch Dein Mitwirken erfährst Du die Kraft und das Vertrauen in Deine Stabilität und nährst damit die TänzerInnen und Dich selbst.

Als HüterIn stellt Du Deine Gaben dem Kollektiv zu Verfügung und erhältst Einblicke in die verschiedenen Dimensionen und Energien der Zeremonie.

Du erfährst die Unterstützung der bunten Gruppe der HüterInnen.
Erfahrene HüterInnen, TänzerInnen und SängerInnnen, aber auch Jugendliche auf ihrem Weg finden in der Hütergruppe den Platz, an dem ihre wertvollen Gaben geehrt werden.

In der Vorbereitungszeit baust Du rund um den Tanzplatz, bereitest Holz vor, legst Leitungen, baust Treppen, usw. Dieses „gemeinsam etwas entstehen lassen“ ist in der heutigen Zeit etwas sehr Seltenes und zu etwas Besonderem geworden.

Während dem Tanz unterstützt Du die Gemeinschaft in einer praktischen wie auch in einer zeremoniellen Form. Du sorgst zum Beispiel für das Feuer auf dem Altar, übernimmst Aufgaben auf dem Schwitzhüttenplatz, besorgst Wasser und Nahrung für die TänzerInnen. Du sorgst somit in Deinem Kollektiv für einen stabilen Raum, der für die Zeremonie grundlegend ist.

Du nimmst an Schwitzhüttenzeremonien teil, um Dich auf den Tanz vorzubereiten. Nach dem Tanz wird dieser mit einer letzten Schwitzhütte abgerundet.

Je nach Anzahl der HüterInnen wird die Arbeitszeit aufgeteilt. Auf jeden Fall wird es Zeiten geben in denen Du wie die TänzerInnen Deinen Traum zum Baum tanzen kannst. Zu Hause kreierst Du Deinen Kraftstab mit Deinen  Absichten/Träume/Visionen.

Am Abschlusstag wird alles gemeinsam abgebaut und wir verlassen das Land in Schönheit.

Dein Stab wird Dich zu Hause an Deine stützenden Funktionen im Leben erinnern und eine neue Sicht auf das Geschenk des Dienens wird Dein Eigen sein.

Hast Du die Absicht dabei zu sein, dann findest Du Informationen und alles Wichtige für die Organisation demnächst hier.

Das Kindercamp am Lebenstanz ist ein wunderschöner Ort in der Natur, wo Familien und Kinder herzlich willkommen sind. Es bietet Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, mit der Familie am Lebenstanz teilzunehmen. Natürlich haben wir im geschützen Rahmen des Kindercamps eine Fülle kindgerechter Aktivitäten (Spielen, Basteln, Baden etc.). Die Kinder erleben einen spielerischen Zugang zur Natur und zur Spiritualität und haben auch die Möglichkeit für Zeremonien in der Natur.

Kleine Kinder vom Baby bis zu 8 Jahren sind mit einer Begleitperson im Kindercamp (Elternteil, Großmutter etc.) willkommen, größere Kinder ab 8 Jahren bis zum Jugendlichen können allein ins Kindercamp, wenn ein Elternteil als Sänger*In, Hüter*In oder Tänzer*in am Lebenstanz teilnimmt.

Wenn Dich das anlacht und Du dazu Fragen hast, wende Dich an

josef.r@lebenstanz.info

Wir freuen uns auf Euch!

Helfe bei Vor- und Nachbereitung !

VorbereitungshelferIn
Als VorbereitungshelferIn bist Du schon früher – wenn alles noch relativ ruhig ist – auf dem Land. Als einer von neun tatkräftigen Menschen, wirst Du von Dienstagmorgen bis Freitagmorgen helfen: Gemeinschafts-Zelte aufstellen, Werkzeuge und Material bereitstellen, Schwitzhütten bauen, Schwitzhütten- und Tanzplatz mähen und anderes. Damit wirkst Du mit, die Basis zu legen, dass die Menschen, die bald auf dem Land ankommen werden, mit Nahrung versorgt und vor Regen geschützt werden können und bringst eine erste Schönheit in die gemeinsame Zeit!

AufbauhelferIn
Du beginnst bereits vor dem offiziellen Beginn mit dem Aufbau des Tanzplatzes (Arbor). Darum ist es gut, wenn Du genügend Kraft und Ausdauer mitbringst. Durch diese Vorbereitung erleichterst Du dem Kollektiv die Aufbauarbeit.

NachbereitungshelferIn
Für die Nachbereitungsarbeiten bleibst Du nach dem offiziellen Ende des Tanzes sicher noch einen Tag länger (das heisst bis Sonntag) auf dem Land.
Sollten die Gemeinschafts-Zelte bei schlechter Witterung noch nicht trocken sein, liegt es in der Verantwortung der Nachbereitungshelfer, diese trocken zu verstauen. Dis würde eine Verschiebung der Rückreise um einen weiteren Tag einschliessen!
In der Gruppe der NachbereitungshelferInnen besorgt Du damit die letzten Aufräumarbeiten, und gestaltest die abschliessende Schönheit, in der wir das Land zurücklassen.

Die Termine 2022 sind:
Vorhelfer 26. bis 29. Juli 2022
Aufbauhelfer 27. bis 28. Juli 2022
Nachbereitungshelfer 6. bis 7. August 2022

Wenn Du in diesem Jahr Helfer*in sein möchtest, wende Dich bitte VOR Deiner Anmeldung an michael.m@lebenstanz.info

Und hier findest Du Informationen und alles Wichtige für die Organisation:

Organisatorisches

Infos zum Tanz werden demnächst hier eingestellt.

Bis dahin habt bitte noch etwas Geduld!

Vernetzung für den 30. Lebenstanz – 29. Juli bis 6. August 2022

Dies ist ein Forum für alle, die sich auf den Tanz vorbereiten, und auch für Menschen, die dezentral tanzen und sich mit anderen vernetzen möchten. Bitte schickt uns Eure Angebote und Gesuche mit euren Kontaktdaten per email.

Anmeldung zum 30. Lebenstanz

Anmeldeformular ausfüllen
Bitte melde Dich mit dem Anmeldeformular für den Tanz an.

Es gibt eine extra Anmeldung für den dezentralen Tanz Anmeldeformular dezentral

Anmeldebestätigung
Nach Deiner Anmeldung erhältst Du eine Anmeldebestätigung an Deine E-Mailadresse zugestellt.

Kosten
Die Kosten sind für alle Gruppen (Tänzer*Innen, Sänger*Innen, Hüter*innen) wie folgt:
€ 450,- / CHF. 475,- bei Zahlung bis zum 31.03.2022
€ 500,- / CHF. 530,- bei Zahlung bis zum 30.04.2022
€ 550,- / CHF. 580,- ab dem 01.05.2022

Kosten Kindercamp:
€ 325,- / CHF. 340,- ein Kind bis 8 Jahre + eine Begleitperson
€ 100,- / CHF. 105,- ein weiteres Kind unter 8 Jahren
€ 220,- / CHF. 230,- ein Kind bzw. Jugendlicher über 8 Jahren
€ 385,- / CHF. 410,- zwei Kinder der gleichen Familie über 8 Jahren
€ 525,- / CHF. 550,- drei Kinder der gleichen Familie über 8 Jahren

Kosten dezentraler Tanz:
Spende ab € 30,- / CHF. 35,-, oder gerne mehr, die Lebenstanzkasse sagt DANKE!

Sollte der Tanz aus wichtigen Gründen abgesagt werden oder nur als dezentraler Tanz stattfinden, so werden bereits geleistete Zahlungen zurück erstattet bzw. verrechnet.

Die Verwendung von IBAN  und BIC ist für alle Zahlungen obligatorisch !
Die Überweisung von D oder A nach CH muss als sogenannte SEPA-Überweisung (nicht  Auslandüberweisung!) deklariert werden. Diese wird (wie eine Inlandsüberweisung) kostenfrei abgewickelt.

Name der Bank:
Swiss Post, Postfinance, CH-3030 Bern;

Name Begünstigter:
Beyond – Vereinigung für individuelles Wachstum und kollektive Evolution, CH-8712 Stäfa

Bezahlung in Euro:
Kto.-Nr. 91-444272-1   IBAN CH86 0900 0000 9144 4272 1    BIC POFICHBEXXX

Bezahlung in CHF:
Kto.-Nr. 85-673428-3   IBAN CH34 0900 0000 8567 3428 3    BIC POFICHBEXXX

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